Nutzungsbedingungen

Für die Nutzung des Transparenz-Check gelten die folgenden Nutzungsbedingungen, denen Sie vorab zustimmen müssen.

1. Der Transparenz-Check ist ein Online-Tool, das gemeinnützigen Organisationen zur Selbsteinschätzung im Hinblick auf den Grad der Transparenz ihrer Berichterstattung dient. Als Ergebnis des Selbstchecks wird dem Nutzer daher angezeigt, inwieweit die betreffende Organisation bestimmte, dem Tool zugrunde gelegte, Ziele den Angaben des Nutzers zufolge bereits erreicht hat. Ein weiteres Ziel des Selbstchecks ist es, gemeinnützigen Organisationen aufzuzeigen, welche Informationen für die Öffentlichkeit von Interesse sind und wie diese in einer für die Öffentlichkeit gedachten Darstellung gegliedert werden könnten.

2. Zur automatisierten Bestimmung des Transparenz-Grads durch das Tool werden dem Nutzer Fragen gestellt, die durch Auswahl des Feldes "ja" zu beantworten sind. Eine Nicht-Beantwortung gilt als "nein". Diese Antworten werden für die Ermittlung des Transparenz-Grades herangezogen. Ergänzend hat der Nutzer die Möglichkeit, in Freitextfeldern zu diesen und auch zu anderen Themen Angaben zu machen. Solche Freitextangaben werden bei der Errechnung des Transparenz-Grads nicht berücksichtigt.

3. Nach Beendigung des Selbstchecks erhalten Sie das errechnete Resultat angezeigt und erhalten die Gelegenheit, das Dokument auf Ihrem eigenen Rechner zur weiteren Bearbeitung zu speichern, wenn Sie dies wünschen. Ihre Angaben werden für den Zweck der Errechnung Ihres Resultats und bis zu dessen Berechnung zwischengespeichert und nach Beendigung Ihres Selbstchecks oder vorzeitigem Abbruch gelöscht. Eine Erhebung personenbezogener Daten ist für Zwecke des Selbstchecks nicht erforderlich, und es ist auch nicht erforderlich, dass personenbezogene Daten in die Freitextfelder eingegeben werden.

4. Die Durchführung des Transparenz-Check auf dieser Seite ist kostenlos. Eine kommerzielle Verwendung oder die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

5. Der Betreiber der Seite übernimmt keine Verantwortung für die Funktionalität des Transparenz-Check und für seine Eignung für Zwecke des Nutzers oder für Entscheidungen, die der Nutzer auf Grund der erhaltenen Informationen oder des ermittelten Resultats trifft.

6. Der Transparenz-Check dient lediglich einer ersten allgemeinen Einschätzung und ist nicht dazu geeignet, eine individuelle rechtliche, betriebswirtschaftliche oder sonstige Analyse und Beratung unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls zu ersetzen.

7. Die Auswertung der Fragen erfolgt automatisiert durch das Online-Tool und stellt keine individuelle Beurteilung von PwC dar - ebenso wenig ist hiermit ein Qualitätsurteil von PwC verbunden, das für Werbe- oder sonstige Zwecke verwendet werden darf.

8. Für die Nutzung des Transparenz-Check und sich hieraus oder im Zusammenhang damit ergebende etwaige Ansprüche gelten ausschließlich deutsches Recht und die ausschließliche Zuständigkeit der deutschen Gerichte.

Der Transparenz-Check

  • Der Transparenz-Check hilft gemeinnützigen Organisationen aller Größenordnungen und Rechtsformen.
    Individueller Check: Organisationen können im Selbsttest ermitteln, ob sie wesentliche Informationen zur Verfügung stellen, die für eine transparente Darstellung von Bedeutung sind und somit eine Einschätzung ihrer Organisation insbesondere für Externe ermöglichen. Der Transparenz-Check ermittelt nach einem groben Raster durch eine Ampelschaltung, in welchen Bereichen Informationsdefizite bestehen, die beseitigt werden sollten.

    Bericht zum Download: Der Fragenkatalog des Tests samt Erläuterungen dient als Leitfaden für die Erstellung einer strukturierten Berichterstattung, die unterschiedliche inhaltliche Anforderungen abdeckt. Die Fragen können online ebenso wie offline beantwortet werden, sie lassen sich am Ende des Tests als Download in Form einer Excel-Tabelle einfach ausdrucken oder speichern und weiter bearbeiten. Somit entsteht bereits die Rohfassung einer Berichterstattung.
  • Der Test ist frei zugänglich und bietet allen interessierten Organisationen die Möglichkeit einer kostenlosen und anonymen Selbsteinschätzung.

    Der Transparenz-Check basiert in überarbeiteter Fassung (Stand Mai 2014) auf derzeit 63 Fragen zu sechs inhaltlichen Kategorien einer informativen Berichterstattung. Diese lassen sich einzeln auswerten und führen zu einem gewichteten Gesamtergebnis.

    Allgemeine Angaben zur Organisation: 8 Fragen
    Verfügbarkeit und Aussagekraft der Informationen: 9 Fragen
    Ziele, Strategie und Tätigkeit der Organisation: 8 Fragen
    Finanzielle Informationen der Organisation: 20 Fragen
    Strukturen und Kontrolle der Organisation: 11 Fragen
    Planung und zukünftige Projekte: 7 Fragen
    Gesamt: 63 Fragen
  • Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 30 Minuten, das Ergebnis wird automatisch generiert und stellt ausdrücklich keine individuelle Prüfung und kein Testat dar, sondern eine grobe Selbsteinschätzung.

    Jede Frage kann individuell je nach Bedarf durch die Eingabe von freiem Text beantwortet werden – auf diese Weise entsteht bereits die Rohfassung eines Berichtes. Der Zeitaufwand für die Eingabe von freiem Text ist von der Struktur und Verfügbarkeit der Daten der jeweiligen Organisation abhängig. Alle Angaben sind anonym, freie Texteingaben fließen nicht in die Bewertung ein. Erläuterungen zur Beantwortung finden Sie unter dem Menüpunkt Leitfaden.
  • Der Fragenkatalog wird im Dialog mit gemeinnützigen Organisationen, deren Interessenvertretungen sowie unabhängigen Experten aus Wissenschaft und Praxis regelmäßig überarbeitet und ergänzt, ebenso der zugehörige Leitfaden. Wir weisen in diesem Zusammenhang u. a. auf folgende Transparenz-Initiativen hin:

    • Der Deutsche Spendenrat e.V.
    • Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)
    • PHINEO
    • VENRO
Nutzungsbedingungen
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Allgemeine Angaben zur Organisation

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Die Organisation sollte darstellen, zu welchem Zweck sie existiert (z. B. Kinderrechte, Katastrophenhilfe, Denkmalschutz). Sie sollte darüber informieren, ob sie eine organisatorisch eigenständige Einrichtung oder Teil anderer, z. B. internationaler Strukturen, ist. Sie sollte Angaben dazu machen, ob sie politisch oder konfessionell gebunden oder neutral ist. Bei Stiftungen sollte eindeutig ersichtlich sein, um welchen Stiftungstyp es sich handelt (z.B. kirchlich, bürgerlich-rechtlich öffentlich-rechtlich, nicht-rechtsfähig).

Beispiel CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Der Berichtsteil „CARE im Profil“ (Jahresbericht 2012, S.2-5) beschreibt in einem angemessenen Umfang und in einer übersichtlichen Form sowohl die angestrebten Ziele der Organisation, als auch das gesamte international tätige Netzwerk von Partnern.

01.1

Weist Ihre Organisation deutlich aus, wer sie ist und wofür sie steht?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Wenn Verbundbeziehungen mit anderen Organisationen bestehen, sollten diese unter Nennung (ggf. mit Kurzportrait) der Kooperationspartner erläutert werden. Nach Möglichkeit sollte ein Verweis auf die Berichterstattung der anderen Organisation(-en) mit Angabe der Fundstelle erfolgen. Bei Partnerschaften oder Gemeinschaftsprojekten sollten die finanziellen oder personellen Anteile der eigenen und der kooperierenden Organisationen genannt werden.

01.2

Berichtet Ihre Organisation, ob sie Teil einer anderen Organisation oder eines Verbundes ist oder ob sie mit anderen Organisationen kooperiert? Werden die Verbundbeziehungen erläutert?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Sofern Mitgliedschaften dieser Art bestehen, sollte darüber informiert werden, da dies ggf. Auswirkungen auf die Ziele und Tätigkeit der Organisation sowie auf die Verwendung der Mittel haben kann.

Beispiel Ärzte Ohne Grenzen e.V.
Im Abschnitt „Ärzte ohne Grenzen: Struktur und Governance“ (Jahresbericht 2012, S.18-20) wird der Aufbau des gesamten, weltweit agierenden Netzwerkes darstellend beschrieben und die Rolle der deutschen Sektion in diesem hervorgehoben. Das Verfahren zum Umgang mit weiterzuleitenden finanziellen Mitteln innerhalb des Netzwerks wird in diesem Rahmen ebenso beschrieben wie übergeordnete Koordinationsmechanismen.

01.3

Informiert Ihre Organisation über Mitgliedschaften in anderen Vereinen, Verbänden und Dachverbänden?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Falls ja, sollte darüber berichtet werden.

01.4

Hat sich Ihre Organisation zur Einhaltung bestimmter Codices oder Verhaltensregeln selbst verpflichtet (z. B. VENRO, Deutscher Spendenrat, Initiative Transparente Zivilgesellschaft, Grundregeln des DFRV, Grundsätze guter Stiftungspraxis)?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Dies gibt Aufschluss darüber, dass Ihre Organisation um Qualitätssicherung und Transparenz bemüht ist.

01.5

Weist Ihre Organisation darauf hin, dass sie externe Zertifizierungen erhalten oder beantragt hat?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Diese Information soll der Öffentlichkeit darüber Aufschluss geben, welche grenzüberschreitenden oder ausländischen Vorschriften und Regelungen unter Umständen einzuhalten sind.

01.6

Berichtet Ihre Organisation darüber, wo sie ihren Sitz hat und ob sie ausschließlich in Deutschland tätig ist?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Beispiel Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
Der Hinweis auf die Anerkennung als gemeinnützige Organisation wird in der jährlichen Berichterstattung dargestellt. „Das Deutsche Komitee für UNICEF e.V. ist als gemeinnützige Organisation anerkannt, zuletzt mit Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamts Köln-Süd vom 24.08.2012.“ (Jahresbericht 2012, S.39). Der zeitnahe Umgang mit bzw. die Weiterleitung von eingehenden Mitteln wird im Rahmen der finanziellen Rechenwerke konkret beschrieben (Geschäftsbericht 2012, S.41).

01.7

Ist Ihre Organisation als gemeinnützig anerkannt und erfolgt ein Hinweis auf das zuständige Finanzamt? Ist der Status der Gemeinnützigkeit (z. B. beantragt, vorläufig oder befristet) genannt und das Datum des Bescheides veröffentlicht?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Der Status der Gemeinnützigkeit kann für Organisationen aufgrund bestimmter Steuer- und Gebührenvergünstigungen ebenso wie für Spenderinnen und Spender wegen der Anerkennung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Zuwendungen große Bedeutung haben. Die Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts bilden kein in sich geschlossenes System – Relevanz haben insbesondere die Vorschriften zum steuerbegünstigten Personenkreis in § 51 der Abgabenordnung (AO) und zu steuerbegünstigten Zwecken in 52 ff. AO.

01.8

Informiert Ihre Organisation fundiert darüber, ob sie die Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts und die entsprechenden steuerrechtlichen Vorschriften der Abgabenordnung beachtet (z. B. zweckentsprechende Mittelverwendung, zeitnahe Mittelverwendung, Rücklagenbildung)?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

02

Verfügbarkeit und Aussagekraft der Informationen

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Wesentliche Informationen sollten der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sowie den Inhalten entsprechend klar strukturiert sein, müssen jedoch nicht in einem Dokument gebündelt werden.

Beispiel: Ärzte ohne Grenzen e.V.
Berichte über aktuelle Tätigkeiten sowie ein umfangreiches Archiv werden von der Organisation über ihre Webseiten zur Verfügung gestellt (Stand 18.11.2013).

02.1

Informiert Ihre Organisation die allgemeine Öffentlichkeit uneingeschränkt über wesentliche Daten und Fakten im Rahmen dieses Fragenkatalogs über das Internet und beschränkt sie ihre Berichterstattung nicht auf interne Personen und Beteiligte in Gremiensitzungen (z. B. Mitgliederversammlung, Beirat)?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Als aktuell können Informationen insbesondere bei kleineren Organisationen im Sinnes eines Jahresrückblicks dann angesehen werden, wenn Zahlen und Fakten in konsolidierter Form mindestens acht Monate nach Ablauf eines Berichtsjahres bereit gestellt werden. Diese müssen nicht in einem Dokument zusammengefasst sein, sich jedoch klar erkennbar auf das abgelaufene Jahr beziehen. Informationen über laufende Projekte und Tätigkeiten sollten den Möglichkeiten und Kapazitäten der jeweiligen Organisation entsprechend so zeitnah wie möglich im Internet zur Verfügung gestellt werden.

02.2

Stellt Ihre Organisation aktuelle Informationen über die Tätigkeit des abgelaufenen Jahres sowie über laufende Tätigkeiten und Projekte auf ihren Internetseiten zur Verfügung?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Das Dokument sollte nicht passwortgeschützt sein oder einen besonderen Login erfordern. Die Satzung ist von wesentlichem Interesse für die Öffentlichkeit, da hier der Zweck der Organisation formuliert ist.

02.3

Stellt Ihre Organisation eine aktuelle Version der Satzung auf ihren Internetseiten öffentlich zugänglich zur Verfügung?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Darstellung der Informationen sollte insgesamt übersichtlich sein, dies gilt für die Struktur und Gestaltung von Webseiten ebenso wie für zusammenhängende Dokumente Eine klare Navigationsstruktur im Internet und/oder Gliederung von Dokumenten samt Inhaltsübersicht erleichtert den schnellen Zugriff auf Informationen.

02.4

Ist die Berichterstattung klar und übersichtlich strukturiert?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Der Sprachstil sollte der Zielgruppe angemessen sein, Fachausdrücke sollten allgemein verständlich verwendet bzw. erklärt werden. Schriftgrößen und Farbgebung unterstützen bestmöglich gute Lesbarkeit, dies ist insbesondere im Hinblick auf die ältere Generation relevant. Längere, kursiv gesetzte Textabschnitte können die Lesbarkeit ebenso einschränken wie mangelnder Kontrast von Hintergrund und Schrift oder schlecht lesbare Farben (z. B. gelbe Schrift auf weißem Hintergrund). Auf überflüssige Informationen oder Wiederholungen bereits beschriebener Gegebenheiten sollte verzichtet werden. Bei längeren Texten dient eine Untergliederung in einzelne Kapitel oder Abschnitte der besseren Leserführung.

02.5

Ist die Berichterstattung so gestaltet, dass sowohl der Text- als auch Grafikelemente gut lesbar und verständlich sind?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Werbung sollte klar als solche erkennbar sein und nicht hinter vermeintlich sachlichen Informationen versteckt werden (Stichwort Schleichwerbung).

02.6

Sind sachliche Informationen über Ihre Organisation erkennbar von werblichen Inhalten wie z. B. Spendenaufrufen abgegrenzt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Berichterstattung sollte in erster Linie Informationen über die Organisation und ihre Tätigkeit vermitteln. Werbliche Informationen oder konkrete Spendenaufrufe sollten nur eine untergeordnete Bedeutung haben.

02.7

Dominieren sachliche Informationen gegenüber der Eigenwerbung?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Informationen aus dem Text sollten in geeigneter Weise grafisch aufbereitet und damit auf einen Blick verfügbar sein. Durch ein Organigramm kann beispielsweise eine umfangreiche Beschreibung der Wahl und Zusammensetzung der Organe bzw. Gremien, der Darstellung der Aufgaben und der Funktionsabgrenzung zwischen Organen vereinfacht gezeigt und dem Leser somit leicht ein Überblick vermittelt werden.

02.8

Wird die Aussagekraft Ihrer Berichterstattung durch Grafiken und Organigramme unterstützt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Berichterstattung sollte die Informationen möglichst objektiv und vollständig wiedergeben, d. h. der Öffentlichkeit werden keine wesentlichen Informationen vorenthalten (z. B. Informationen über einen notwendig gewordenen Führungswechsel im Vorstand der Organisation).

02.9

Veröffentlicht Ihre Organisation alle für eine Gesamtbeurteilung relevanten Informationen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

03

Informationen über Ziele, Strategie und Tätigkeit der Organisation

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Beispiel World Vision Deutschland e.V. (Jahresbericht 2012)
Der Zweck der Organisation wird bereits am Anfang der Berichterstattung ersichtlich: „World Vision hat die Vision einer besseren Zukunft für Kinder. Wie ein roter Faden zieht sich deshalb als übergeordnetes Ziel das Wohlergehen und die gesunde Entwicklung von Kindern durch die Arbeitsbereiche von World Vision-Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit“ (Jahresbericht 2012, S.4). Diese Ziele werden im weitern Verlauf des Jahresberichtes konkretisiert und aus der Satzung abgeleitet „World Vision wurde 1979 gegründet. Gemeinsam mit unseren Partnern in Entwicklungsländern möchten wir Armut, Hunger und Ungerechtigkeit nachhaltig überwinden (siehe auch Auszug aus der Satzung auf Seite 9).“ (Jahresbericht 2012, S.8).

03.1

Erläutert Ihre Organisation ihre Zielsetzungen auf nachvollziehbare Weise?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

03.2

Werden diese Ziele konkret dem in der Satzung beschriebenen Zweck Ihrer Organisation zugeordnet?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Hierzu sind folgende Angaben erforderlich: Erfolgt die Realisierung der Ziele grundsätzlich eigenständig oder in Kooperation mit anderen Partnern? Ist die Organisation nur als Träger tätig oder tatsächlich operativ tätig (d. h. werden Mittel gesammelt und/oder beantragt und an andere Organisationen weitergeleitet oder Projekte selbst geplant und umgesetzt?)

Beispiel Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. (Jahresbericht 2012, S.14-22)
Im Rahmen der im Jahresbericht präsentierten Projektbeispiele sind Ziele, Herausforderungen, Projektlaufzeit und Mitteleinsatz klar definiert. Besonders wird hierbei auch der operationelle Projektansatz dargestellt, wodurch dem Leser die Herangehensweise und beabsichtigte Wirkungsweise der Maßnahmen erläutert wird. Dies trägt zu einer transparenten Berichterstattung der Arbeitsweise bei und zeigt Spendern die konkrete Umsetzung der übergeordneten relativ abstrakten Zielsetzung.

03.3

Beschreibt Ihre Organisation, wie sie ihre Ziele erreichen möchte (Strategie)?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Berichterstattung sollte einen vollständigen Überblick über das Tätigkeitsspektrum der Organisation liefern und nicht einzelne Tätigkeiten ausklammern oder überbewerten.

Beispiel UNICEF-Programmarbeit
Strategie und Arbeitsweise: www.unicef.de/projekte/strategie/ (21.03.2012).

03.4

Vermittelt die Berichterstattung Ihrer Organisation einen ausgewogenen Überblick über das Tätigkeitsspektrum?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Beispiel Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. (Jahresbericht 2012)
Der Jahresbericht enthält eindeutige Aussagen bezüglich der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen. So wird zum Beispiel das Verfahren zur Auswahl über die Projektzusammenarbeit mit einem Partner beschrieben (Jahresbericht 2012, S.11) und für beispielhaft aufgeführte Projekte die Arbeitsweise mit dem Projektpartner explizit dargestellt. Auf der Homepage lassen sich weiterführende Angaben bezüglich der Projektpartnerschaften abrufen (Stand 20.11.2013). Insgesamt werden hierdurch bestehende partnerschaftliche Zusammenarbeiten transparent und nachvollziehbar aufgezeigt. Die Einnahmestruktur, speziell mit Blick auf Zuwendungen von anderen Institutionen, wird großformatig im Jahresbericht offengelegt (Jahresbericht 2012, S.51).

03.5

Stellt Ihre Organisation ihr Umfeld sowie ihr Tätigkeitsfeld- und -gebiet dar und berichtet sie, welche anderen Organisationen und/oder Partner hier aktiv sind?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

03.6

Beschreibt Ihre Organisation ihre verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte bzw. Förderbereiche verständlich und unterlegt sie dies mit Beispielen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Beispiel
Zur Messbarkeit von Projekten, Programmen und Kooperationen kann z. B. zwischen Input, Output, Outcome und Impact unterschieden werden:
  • Input: Personelle, finanzielle und materielle Ressourcen inkl. des direkt zurechenbaren Verwaltungskostenanteils, die für das Engagement eingesetzt werden
  • Output: Leistungen und Produkte, die aus dem Input direkt realisiert werden
  • Outcome: Unmittelbare Ergebnisse und Wirkungen des Engagements für die avisierten Zielgruppen
  • Impact: Mittel- bis langfristige Folgen der Arbeit, für die Zielgruppen und darüber hinaus.


Beispiel Klimaschutz: Zuschüsse
Die Vergabe von Zuschüssen findet oft im Kontext konkret geförderter Projekte statt, dementsprechend kann die finanzielle Zuwendung bzw. die Arbeitsleistung der Organisation als Input gesehen werden, hingegen ein realisiertes Projekt, bspw. eine Aufklärungsinitiative zum Thema Klimaschutz auf der europäischen Ebene als Output. Als Outcome dieses Projekts ließe sich dann bspw. der Anstieg des Interesses für Klimaschutzaktivität und der verstärkter Rückgriff auf erneuerbare Energien bei der relevanten Zielgruppe beobachten. Einen Impact hat die Organisation mit ihrem Zuschuss erzielt, wenn auf lange Sicht Treibhausgasemissionen zurückgehen, oder Trends hin zu umweltbewussteren Verhalten breitere Bevölkerungsschichten erfassen. Impacts lassen sich aber oft nicht eindeutig messen bzw. einem einzelnen Projekt oder Finanzierungsinitiative zuordnen.

Beispiel Gesundheitsfürsorge: Arzthilfe
Gesundheitsfürsorge, insbesondere in unterentwickelten Staaten, wird von verschiedenen Organisationen geleistet. Input findet vor allem auf der finanziellen Seite durch Spenden oder Zuschüsse, aber auch durch die ehrenamtliche Leistung von Ärzten oder anderen Helfern statt. Damit können Projekte wie Versorgungszentren aufgebaut werden, es entsteht Output. Ein Outcome wird generiert, wenn sich der Gesundheitszustand im Einzugsgebiet der Versorgungsstationen verbessert, zu beobachten bspw. durch eine Verringerung der Kindersterblichkeit. Impacts sind weniger greifbar, können aber Rückkopplungseffekte auf andere Bereiche haben oder machen sich bspw. – wenn neben der Erstversorgung auch Aufklärungsarbeit im Hinblick auf HIV geleistet wird – durch eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebenserwartung breiterer Bevölkerungsschichten bemerkbar.

Beispiel Children for a better World e.V. (Wirkungsbericht 2012, S.15ff, Stand 18.12.2013)
Der gesondert aufgestellte Wirkungsbericht zum Thema „Hunger in Deutschland“ zeigt Lösungsansätze für dargestellte Probleme auf und beschreibt ausführlich die entsprechend von der Organisation durchgeführten Gegenmaßnahmen. Mittels einer einfachen Gegenüberstellung in tabellarischer Form wird verdeutlicht, wie Hilfsprojekte wirken sollen. Um erzielte Erfolge der Projektarbeit zu veranschaulichen, wurden zudem Umfrageergebnisse veröffentlicht, an Hand derer die Ergebnisse der Tätigkeiten bewertet werden können.

03.7

Berichtet Ihre Organisation über Erfolg und Wirkung der Maßnahmen, der Programme und Projekte in Form eines Soll-Ist-Vergleiches?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Beispiel Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. (Jahresevaluierungsbericht 2012, Stand 18.12.2013)
In einem sehr ausführlichen, gesondert aufgestellten Bericht werden Projekte systematisch hinterfragt, Projektfortschritte beleuchtet und mögliche Konsequenzen vorgestellt.

03.8

Wird dargestellt, welche Konsequenzen aus der Evaluierung von Maßnahmen, Programmen und Projekten gezogen werden sollen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04

Finanzielle Informationen der Organisation

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Organisationen, die einen Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufstellen, sollten die Bilanz wenigstens nach den Hauptgruppen der Bilanz nach § 266 HGB gliedern. Organisationen, die keine Bilanz, sondern eine Vermögensaufstellung erstellen, sollten in dieser zumindest das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen, das Reinvermögen, die Schulden und Rücklagen untergliedern.

Beispiel Deutsche Welthungerhilfe e.V. (Jahresbericht 2012, S.32-37)

04.1

Stellt die Organisation jährlich eine Bilanz oder eine Vermögensrechnung auf?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Berichterstattung hierzu betrifft die Gliederung der Aktivseite der Bilanz oder Vermögensaufstellung und sollte zumindest Sachanlagen, Finanzanlagen, Umlaufvermögen, Forderungen aus Mitgliederbeiträgen sowie Bankguthaben gesondert oder untergliedert ausweisen.

04.2

Wird das Vermögen nach Vermögensarten aufgegliedert?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Berichterstattung hierzu betrifft die Gliederung der Passivseite der Bilanz oder der Vermögensaufstellung und sollte die genannten Posten möglichst aufgegliedert ausweisen.

04.3

Werden das Reinvermögen, die Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten und die Rücklagen als gesonderte Posten ausgewiesen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.4

Wird die Bilanz bzw. Vermögensaufstellung der Organisation im Rahmen der Berichterstattung veröffentlicht?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Organisation sollte berichten, welchen Grundsätze und Prinzipien sie bei der Bewertung ihrer Vermögensgegenstände und Schulden im Rahmen der Erstellung der Bilanz bzw. Vermögensrechnung gefolgt ist.

Beispiel (Muster)
Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung werden unter Berücksichtigung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 ff. und 252 ff. des HGB erstellt. Erhaltene Sachspenden werden mit dem beizulegenden Zeit- oder Marktwert des einzelnen Gegenstands bewertet und in Abhängigkeit von ihrer Verwendung im Anlagevermögen oder unter den Vorräten ausgewiesen. Anmerkung: In IDW RS HFA 21, Tz. 31 heißt es: „Für die Bewertung unentgeltlich erworbener, aktivierungspflichtiger Vermögensgegenstände ist es sachgerecht, fiktive Anschaffungskosten in Höhe des vorsichtig geschätzten beizulegenden Werts anzusetzen, um einen vollständigen wertmäßigen Nachweis des Zugangs und der Verwendung der erhaltenen unentgeltlichen Zuwendungen zu erreichen. Jedoch kann ein Ansatz mit Zugangswerten die von Null verschieden sind, nach den allgemeinen Grundsätzen über die Bewertung unentgeltlich erworbener Vermögensgegenstände nicht gefordert werden.“ Der im „Muster“ angesprochene beizulegende Zeitwert (§255 Abs. 4 HGB) unterscheidet sich vom beizulegenden Wert (§253 Abs. 4 HGB). Da die Bilanz im Muster laut Formulierung in vorherigem Absatz nach den Bewertungsvorschriften der §§ 252ff. HGB erstellt wurde, ist ein Ansatz von Sachspenden zum beizulegenden Zeit- oder Marktwert vor dem Hintergrund von IDW RS HFA 21 nicht korrekt. Da das Beispiel (Muster) als tatsächliches Muster verstanden werden kann, sollte eine Formulierung verwendet werden, die dem Bewertungsvorschlag der IDW Verlautbarung entspricht. In diesem Zusammenhang sollte die Organisation erläutern, ob die eingegangenen Spenden des abgelaufenen Jahres voll ertragswirksam waren oder (nach der Empfehlung des IDW RS HFA 21) entsprechend Ihres Verbrauchs ertragswirksam vereinnahmt wurden. (Hier könnte evtl. zukünftig noch auf den IDW ERS HFA 5 n. F. eingegangen werden, der die Rechnungslegung von Stiftungen behandelt. Dieser ist derzeit als Entwurf mit Stand 13.03.2013 veröffentlicht).

04.5

Werden die Grundlagen der Bewertung erläutert? Wird bei der Erläuterung der Bewertung auf die Beachtung steuerlicher Regelungen hingewiesen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Organisationen, die einen Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufstellen, sollten die GuV wenigstens nach den Hauptpositionen in Anlehnung an § 275 HGB gliedern. Organisationen, die keine GuV, sondern eine Einnahmen-Ausgabenrechnung erstellen, sollten in dieser zumindest die Einnahmen, Ausgaben und die Verwendung des Jahresergebnisses (Rücklagenbildung) untergliedern.

04.6

Stellt Ihre Organisation eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bzw. eine Erfolgsrechnung auf?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.7

Veröffentlicht Ihre Organisation eine Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Einnahmen-Ausgabenrechnung?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.8

Werden in der Bilanz bzw. Vermögensaufstellung die Vergleichszahlen des Vorjahres genannt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.9

Werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Einnahmen-Ausgabenrechnung die Vergleichszahlen des Vorjahres genannt? Erläutert Ihre Organisation wesentliche Abweichungen zum Vorjahr?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Der Anteil der Spenden an den Gesamteinnahmen bzw. -erträgen sollte für Mittelgeber ersichtlich werden. Innerhalb der Spenden sollten die sog. Auflagenspenden separiert werden. Auflagenspenden sind zweckgebundene Spenden, die von der Organisation für den genannten Zweck verwendet werden müssen und nicht zur freien Verfügung stehen. Dieser Betrag sollte gesondert vermerkt oder erläutert werden.

04.10

Werden die Erträge bzw. Einnahmen aus Spenden gesondert ausgewiesen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Um die Mittelgeber umfassend zu informieren, sollten die folgenden Posten, soweit vorhanden, getrennt voneinander aufgegliedert werden:
  • Mitgliedsbeiträge
  • Erträge bzw. Einnahmen aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb
  • Erträge bzw. Einnahmen aus öffentlichen Zuschüssen
  • Erträge bzw. Einnahmen von anderen Organisationen (z. B. Partnerorganisationen)
  • Schenkungen, Erbschaften und Sponsoring
  • Finanzerträge/Finanzeinnahmen (z. B. aus Bankguthaben, Wertpapieren, Grundbesitz usw.)


Beispiel Care Deutschland-Luxemburg e.V. (Jahresbericht 2012, S.30)
Die finanzielle Berichterstattung von Care Deutschland-Luxemburg e.V. beinhaltet eine sehr übersichtliche und gut strukturierte Einnahmenrechnung, wobei die Einnahmen nach sinnvollen Untergruppen weiter aufgegliedert sind.

04.11

Werden die übrigen Erträge bzw. Einnahmen in geeigneter Weise aufgegliedert?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Der Anteil der Aufwendungen bzw. Ausgaben zur Erfüllung satzungsmäßiger Zwecke an den Gesamtaufwendungen bzw. Ausgaben sollte für die Öffentlichkeit ersichtlich sein.

04.12

Weist Ihre Organisation die Aufwendungen bzw. Ausgaben zur Erfüllung satzungsmäßiger Zwecke gesondert aus?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Um die Öffentlichkeit umfassend zu informieren, sollten die folgenden Posten, soweit vorhanden, getrennt voneinander aufgegliedert werden:
  • Aufwendungen bzw. Ausgaben für satzungsmäßige Aufgaben, Tätigkeitsgebiete oder Projekte
  • Aufwendungen bzw. Ausgaben für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Aufwendungen bzw. Ausgaben für die Einwerbung von Spenden, erfolgsabhängige Vergütungen, usw.
  • Verwaltungskosten (z. B. für Personal, Sachkosten, Reisekosten, Mieten, Bewirtungskosten); diese sollte nicht in einem Sammelposten, sondern weiter aufgegliedert ausgewiesen werden
  • an andere Organisationen (z. B. Projektpartner) weitergeleitete Mittel


Beispiel Deutsches Komitee für UNICEF e.V. (Geschäftsbericht 2012, S.11, S.24/25)
Der Jahresbericht enthält für den Leser gut zugängliche Informationen zur Mittelverwendung nach Einsatzregionen und Tätigkeitsfeldern.

04.13

Gliedert Ihre Organisation die übrigen Aufwendungen bzw. Ausgaben in geeigneter Weise auf?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.14

Gibt Ihre Organisation Auskunft zu Erträgen bzw. Einnahmen aus Sachspenden oder „pro bono“-Dienstleistungen (Angabe des Gesamtvolumens oder Aufgliederung)?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.15

Informiert Ihre Organisation über Aufwendungen bzw. Ausgaben in den Bereichen Werbung, Aufklärungskampagnen und Programmarbeit?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.16

Erläutert Ihre Organisation differenziert, in welchem Umfang Mittel in Programme, Projekte und Dienstleistungen geflossen sind?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die Kennzahl (Quote) drückt als Prozentangabe den relativen Anteil der Verwaltungskosten an den gesamten Kosten aus. Bei Angabe derartiger Quoten sollten die Bezugsgrößen möglichst präzise genannt und umschrieben werden.

04.17

Setzt ihre Organisation die Aufwendungen bzw. Ausgaben für Verwaltung ins Verhältnis zu den gesamten Aufwendungen des Geschäftsjahres?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Bei Angabe von Kennzahlen sollten die Bezugsgrößen möglichst präzise genannt und umschrieben werden. Transparente Angaben zu diesen Fragen erlauben Rückschlüsse darauf, wie viel der Mittel und/oder Spenden dem eigentlichen Spendenzweck zu Gute kommen.

Beispiel Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (Jahresbericht 2012, S.49-54)
Der Jahresbericht der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe beinhaltet eine detaillierte Darstellung über die Verteilung und zeitliche Entwicklung der Werbeaufwendungen.

04.18

Werden die Aufwendungen bzw. Ausgaben für Werbung ins Verhältnis zu den Spendenerträgen bzw. -einnahmen des Geschäftsjahres gesetzt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Beispiele für solche Dienstleistungen sind z. B. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Buchführung, Rechts- und Steuerberatung.

04.19

Informiert Ihre Organisation darüber, ob bestimmte Dienstleistungen ausgegliedert sind oder gesondert geführt werden?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

04.20

Informiert Ihre Organisation über das angewendete Konzept zur Berechnung der Werbe- und Verwaltungsaufwendungen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05

Informationen über Strukturen und Kontrolle der Organisation

05.1

Ist Ihre Organisation eindeutig zu identifizieren (z. B. durch den Namen) und gegenüber ähnlich lautenden Organisationen (z. B. durch die Rechtsform) eindeutig abgegrenzt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Die prominente Verwendung einer Kurzform des Namens und/oder lediglich eines Logos kann dann erfolgen, wenn auch die vollständigen Angaben wie Name, Rechtsform und Sitz veröffentlicht werden.

05.2

Werden der vollständige Name, die Rechtsform, Gründungsjahr und der Sitz der Organisation genannt und veröffentlicht?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05.3

Wenn Ihre Organisation die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e. V.), einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) oder einer Stiftung hat – nennt sie das zuständige Registergericht oder die zuständige Aufsichtsbehörde?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05.4

Macht Ihre Organisation Angaben zur Zahl ihrer Mitglieder und veröffentlicht sie die Entwicklung diese Zahlen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Hierbei sollte Ihre Organisation auch die Organstruktur übersichtlich (z.B. in Form eines Organigramms) darstellen.

05.5

Erläutert Ihre Organisation die Zusammensetzung ihrer Organe (z. B. Mitgliederversammlung, Aufsichtsrat, Kuratorium, Beirat, Vorstand, Geschäftsführer), deren Funktionen, die Verantwortlichkeiten und Aufgabenverteilung?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

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Es kann für den Spender wichtig sein zu erfahren, über welchen Werdegang und welche Qualifikationen die Mitglieder der Organe verfügen und in welcher Funktion sie derzeit noch tätig sind.

05.6

Werden die Mitglieder der einzelnen Organe namentlich genannt und vorgestellt?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05.7

Informiert Ihre Organisation darüber, ob Organmitglieder Vergütungen oder Aufwandsentschädigungen erhalten und inwieweit diese Personen ehrenamtlich tätig sind?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05.8

Nennt Ihre Organisation die Anzahl der entgeltlichen bzw. sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen sowie die Anzahl der ehrenamtlich tätigen Personen?

Sie können Ihre Informationen hier eintragen:

05.9

Enthält die Berichterstattung einen Hinweis, ob die Buchführung, die Jahresrechnung und die Vorbereitung zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen intern oder von Dritten (z. B. Steuerberater) erledigt wird?

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Aussagen darüber, ob die finanzielle Rechenschaft (Jahresrechnung, Jahresabschluss) durch organisationsinterne Personen bzw. Institutionen oder durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft wird, lassen für den Spender unter Umständen Rückschlüsse auf die Qualität und Objektivität des Prüfungsurteils zu.

05.10

Weist die Berichterstattung darauf hin, ob die Jahresrechnung durch einen internen Prüfer (z. B. Vereinsmitglied als Kassenprüfer) oder durch einen externen Prüfer (z. B. Wirtschaftsprüfer) geprüft wurde? Wird über das Ergebnis der Prüfung berichtet?

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05.11

Legt Ihre Organisation eine Organisationsstruktur offen, anhand derer der Organisationaufbau übersichtlich dargestellt ist?

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06

Informationen über Strukturen und Kontrolle der Organisation

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Die Organisation sollte die Mittelgeber beispielhaft über geplante Projekte, Dienstleistungen und Programme oder geplante neue Einrichtungen informieren. Es sollte dargestellt werden, wie viele Mittel für die dargestellten zukünftigen Projekte, Dienstleistungen und Einrichtungen eingeplant sind und welche Risiken hier bestehen.

Beispiel World Vision Deutschland e.V. (Jahresbericht 2012, S.58/59)

06.1

Berichtet Ihre Organisation in einem Ausblick, welche kurz-, mittel- und langfristigen Projekte und Maßnahmen geplant sind und was diese bewirken sollen? Werden dabei auch Risiken dargestellt?

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Solche Weichenstellungen sind z. B. die Änderung der Zwecksetzung, der Satzung, wesentliche organisatorische oder personelle Neuausrichtungen, Namensänderung, Änderung der Rechtsform, Anstreben der Gemeinnützigkeit und/oder Zusammenschluss mit anderen Organisationen.

06.2

Sind im Rahmen der Berichterstattung über vergangene und aktuelle Tätigkeiten auch Informationen über zukünftige organisatorische Änderungen enthalten?

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06.3

Werden die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit herausgestellt?

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Dies erfolgt in Form eines Gesamtbetrages, der auf Basis einer Kalkulation für die Summe der Maßnahmen sowie die Finanzierung der Organisation innerhalb eines bestimmen Zeitraums benötigt wird.

06.4

Wird aufgezeigt, wie die zukünftige Arbeit und die geplanten Maßnahmen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens finanziert werden sollen?

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Hier ist die Nennung einzelner Teilbeträge für Projekte und Maßnahmen, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens durchgeführt werden im Rahmen einer Projektkalkulation hilfreich.

06.5

Nennt Ihre Organisation den konkreten Finanzbedarf für einzelne Projekte und Maßnahmen, die für einen bestimmten Zeitraum geplant sind?

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06.6

Stellt Ihre Organisation dar, wie die finanziellen Ziele (z. B. Erhöhung der Spenden durch Kampagnen, Einwerbung von öffentlichen Projektmitteln, spezielle Events wie Basare, Benefiz-Veranstaltungen) innerhalb des genannten Zeitrahmens erreicht werden sollen?

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06.7

Erläutert Ihre Organisation, wie die geplanten Maßnahmen evaluiert werden sollen?

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Frage: -/-

Leitfaden als Download

Leitfaden

Der Leitfaden zum Fragenkatalog erläutert diejenigen Fragen, die ggf. nicht selbsterklärend sind. Ebenso wie der Fragenkatalog selbst soll der Leitfaden im Dialog mit spenensammelnden Organisationen und der Öffentlichkeit stetig ergänzt und aktualisiert werden und erhebt in dieser Form keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen und Änderungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Nicole Susann Roschker

Frankfurt am Main

Tel: +49 69 9585-1669

Fax: +49 69 9585-1100

Kontakt

Ansprechpartner bei PwC

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne auch direkt an uns wenden.

Ihr Selbstcheck als Download

Sie können Ihr individuelles Testergebnis hier in Form einer Excel-Datei downloaden und nach Bedarf weiter bearbeiten. Struktur und Inhalt des Fragebogens sollen Ihnen als Orientierungshilfe bei der Erstellung Ihrer Berichterstattung dienen. Wenn Sie die Freifelder mit Ihren individuellen Informationen ergänzt haben oder offline ergänzen, erhalten Sie den Rohentwurf für einen Bericht Ihrer Organisation.

Die Auswertung Ihres individuellen Selbstchecks

Der Status Ihrer Angaben im Überblick:

Kapitel 01

Überprüfen

Kapitel 02

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Kapitel 03

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Kapitel 04

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Kapitel 05

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Kapitel 06

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Gesamt

  • 80 und mehr:

    Transparente Berichterstattung

  • 70 bis 79:

    Noch optimierbares Berichtspotenzial

  • 60 bis 69:

    Auf gutem Weg zu transparenter Berichterstattung

  • 50 bis 59:

    Großes, noch nicht ausgeschöpftes Berichtspotenzial

  • Unter 49:

    Von transparenter Berichterstattung noch weit entfernt